Der Salon

Von der Strasse durch die Haustür in den Aufzug in den fünften Stock durch die Wohnung in den Salon Berliner Platz. Seit dem Winter 2007 lädt die Inhaberin junge Kunstschaffende in ihr leerstehendes Wohnzimmer ein, um dort für einen einzigen Abend ein Projekt zu realisieren. Die Termine werden nicht der Lokalpresse mitgeteilt und nicht auf Plakaten beworben. Ein Schild sucht man an der Haustür vergeblich. Als Einladung wird eine unscheinbare Visitenkarte verteilt, die nur in geringer Stückzahl gedruckt wird und gleichzeitig gewissermaßen als Eintrittskarte dient. Der Künstler, die Künstlerin entscheidet selbst, wem er/sie seine/ihre Arbeiten zugänglich macht. Im Vordergrund steht nicht die marktförmige Präsentation von „Kunstprodukten“ sondern das Experiment und die Kommunikation.